Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Nachrichten 2021

Familienführung Wald – Wir werden Waldexperten

Im Wald gab es einiges zu entdecken (Foto: Olivia Dieser)
Im Wald gab es einiges zu entdecken (Foto: Olivia Dieser)

Fünf begeisterte Familien kamen am 27.6. zur Familienführung Wald an den Treffpunkt Parkplatz Nordfriedhof im Strietwald. Bei 27°C waren alle erfreut, alles im Wald gleich ein paar Grad kühler wurde. Bei der Begrüßung zur Waldführung „Wir werden Waldexperten!“ durften sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem Vornamen und einem Tier mit dem gleichen Anfangsbuchstaben vorstellen. Das war für M wie Marder oder Marienkäfer noch ganz einfach, aber bei P mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon etwas überlegen, um auf den Pirol zu kommen.

Um noch mehr über die Tier- und Pflanzenwelt im Wald zu erfahren, bekam jeder eine Postkarte mit einem Bild von einem Tier oder einer Pflanze an den Rücken geheftet und durfte durch geschicktes Fragen erraten, welches Lebewesen auf seinem Rücken pinnte. Aber wie hingen all diese Tiere und Pflanzen im Wald zusammen? Durch das Zuwerfen eines Seils beispielsweise vom Igel zum Regenwurm oder von der Eiche zum Eichelhäher wurde schnell klar, dass alle voneinander abhängig sind. Die Stärke solcher Lebens- und Nahrungsbeziehungen wurde besonders deutlich, als ein Kind sich auf das Netz gelegt hatte und von allen getragen wurde.

Vor der Pause durften alle den Wald aus einer anderen Perspektive betrachten. Mit dem Blick in einen vor die Nase gehaltenen Spiegel wurden die Baumkronen auf einmal viel deutlicher erkannt und man hatte das Gefühl im Himmel spazieren zu gehen. Nach der Pause war erstmal eine Erfrischung notwendig und die Kinder durften sich als Luchse an ein „Reh“ anschleichen. Aber das hatte gute Ohren und durfte, sobald es einen Luchs sich anschleichen hörte, in seine Richtung mit einer Sprühflasche Wasser spritzen.

Jetzt fehlten noch die kleinen Lebewesen im Wald, die wir oft nicht so schnell entdecken, weil sie sich gut verstecken. Durch das Schütteln an tiefhängenden Ästen und suchen im Totholz wurden Spinnen, Käfer, Larven und Ohrzwicker ausfindig gemacht. Besonders aufregend war für alle der Fund eines großen Mullkäfers. Am Ende durften die Familien einer wissbegierigen Waldreporterin noch erzählen, wie der Nachmittag für sie war. Das Resultat zeigte viele kleine und große begeisterte Waldexperten.

Wildes Tierleben: Mit dem LBV im Reich des Bibers

Gleich zu Beginn seiner Biberführung in Großheubach hatte sich Wolfgang Neuberger einen besonderen Einstieg ausgedacht: Zwei Biberpräperate begrüßten die Teilnehmer der Führung, die der Biberexperte von der Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) anbot. Gabi und Karl-Heinz Troll nahmen mit anderen Erwachsenen und Kindern mit großem Interesse an der Führung teil und ließen dem LBV Ihre Eindrücke zukommen:

 

Als LBV-Mitglied ist Wolfgang Neuberger auch in der Naturschutzwacht Bayern und als Biberkartierer/-berater für die Untere Naturschutzbehörde tätig. Daher konnte er noch weitere Präparate zeigen, die er uns, in den folgenden interessanten und umfangreichen Ausführungen zum Thema „Biber“ vorstellte.

Bevor wir an das Biotop gingen, erklärte er uns die Lebensweise und die dafür notwendige Ausstattung des Bibers. Dabei bezog er durch gezielte Fragen auch die beiden jüngeren Teilnehmer geschickt mit ein und ließ uns zum Beispiel raten, wie viele Haare ein Biber auf einem Quadratzentimeter auf dem Rücken und am Bauch hat, nämlich ca. 12000 am Rücken und etwa das doppelte am Bauch. Dabei erfuhren wir auch wie der Biber sein Fell pflegt. Äußerst spannend war die Erklärung über den Aufbau und die Größe der Biberzähne, die er uns auch im Original an einem präparierten Biberschädel zeigen konnte.

Der Vegetarier legt Futterinseln an seiner Biberburg an, von denen er sich und seine Familie in den Wintermonaten versorgen kann. Eine Familie besteht häufig, neben den Eltern, aus dies jährigen sowie ein- und zweijährigen Nachkommen. Im Alter von zwei Jahren werden die jungen Biber mit unter unsanft zum Verlassen des Revieres aufgefordert. Sie müssen sich dann ein eigenes Revier und Partner suchen.

Interessant waren auch die abgenagten Äste, ein an- und abgenagter Baumstamm, die Späne, die bei diesen Vorgängen anfallen und die runden Kotbällchen des Bibers, die zum Großteil natürlich aus Holzresten bestehen.

Während des Vortrags kamen viele Passanten und Radfahrer vorbei, die neugierig und interessiert waren, manche erkundigten sich nach weiteren Terminen. Nach etwa einer Stunde machten wir uns dann zu acht auf den Weg zur Biberburg im Auenbiotop am Main. Dabei konnten wir schon die ersten Spuren im Gras als „Wildwechsel“ zwischen „Nord- und Südsee“ und dem Main, erkennen. Durch eine Lücke im Uferbewuchs konnten wir dann auch schon die Biberburg der dort ansässigen Biberfamilie an einer Seeinsel erkennen.

Zwei Reiher bewachten rechts und links die Burg. Diverse Gänse- Graugans,Nilgans und Enten waren zu sehen. Verschiedene Vögel- Kormoran, Grünspecht, Zilpzalp, Sumpfrohrsänger, darunter auch mehrmals ein Eisvogel, zeigten sich.  Wonach wir leider vergeblich Ausschau hielten, war die Biberfamilie. Ein Teilnehmer meinte, für einen kurzen Moment, einen schwimmenden Biber im See gesehen zu haben. Nach angemessener Beobachtungszeit löste sich die Gruppe langsam auf.

Wir umrundeten das südliche Seengebiet und erforschten dabei noch Flora und Fauna.

 

Auch wenn wir leider den Biber nicht selbst sehen konnten, so haben wir doch viel Neues und Wissenswertes erfahren.

Veranstaltungen in Corona-Zeiten?

Führungen in Zeiten von Corona - mit Abstand und Maske (Foto: Meike Kempermann)
Führungen in Zeiten von Corona - mit Abstand und Maske (Foto: Meike Kempermann)

Wir dürfen wieder Veranstaltungen durchführen. Voraussetzung ist, dass der Inzidenzwert in dem Landkreis, in dem die Veranstaltung statt findet, unter 50 liegt. Bei einer Inzidenz von 50-100 sind z.T. Tests oder Nachweise über eine COVID-19 Impfung/Genesung notwendig.

Dabei beachten Sie bitte die folgenden Maßnahmen:

  • Anmeldung notwendig unter aschaffenburg-miltenberg@lbv.de
  • Führen von Teilnehmerlisten
  • Beachtung des Mindestabstandes von 1,5 m
  • Mitbringen eines Mund-Nasen-Schutzes
  • Angepasste Teilnehmerzahl, mit der die Hygieneregeln aufrecht erhalten werden können
  • Keine Teilnahme von Personen mit Atemwegserkrankungen (Husten, Fieber, Schnupfen) möglich

Wir freuen uns auf ihre Teilnahme und spannende Erlebnisse in der Natur!

 


Steinkauzbeobachtungen

Bei der Führung in Sulzbach

Steinkäuze sind eine Besonderheit bei uns am Untermain und sie zu beobachten ein außergewöhnliches Erlebnis. Diese Möglichkeit gab es bei der Führung der Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) mit Manfred Knippel. Der Sulzbacher führte die Teilnehmer über die dortigen Streuobstwiesen, und zur großen Freude aller konnten mehrere Steinkäuze beobachtet werden. Einer davon ließ sich auf einem vom Naturschützer eigens errichteten Ansitz nieder. „Der Steinkauz findet in Sulzbach optimale Lebensbedingungen,“ berichtete Knippel. „Denn die Landschaft ist sehr feingliedrig und die Landwirtschaft ist noch nicht so intensiv wie anderswo.“ Dadurch hat der Steinkauz optimale Lebens- und Jagdbedingungen. Die Streuobstwiesen mit den alten Baumhöhlen dienen ihm als Brutplatz. Zusätzlich nimmt er auch Nistkästen an, die von der Naturschutzjungend im LBV (NAJU) und dem örtlichen Naturschutzverein aufgehängt wurden. Dabei ist er sehr Standorttreu. Seine Nahrung, bestehend aus Mäusen, Insekten und Regenwürmern findet er auf den Wiesen und Hecken dienen als Versteckmöglichkeit. Darin ist der kleine Kauz vor Räubern wie dem Fuchs oder größeren Greifvögeln sicher.

 

In der Sendung "Wir in Bayern"

Der LBV und andere örtliche Naturschutzvereine engagieren sich schon seit Jahrzehnten für den Schutz des Steinkauzes, der bei uns in Bayern nur am Untermain vorkommt. Sehr engagiert ist dabei u.a. Thomas Stadtmüller, der Eulenexperte des LBV am Untermain. Er setzt sich schon lange für den Steinkauz in der Region ein und ist beratend und v.a. auch ganz praktisch tätig, wenn es um das Anbringen von Steinkauzniströhren und deren Kontrollen geht. Er wurde bei der Beringung der Steinkäuze vor kurzem auch in der Sendung „Wir in Bayern“ begleitet. Die Sendung vom 22.06.2021 lässt sich auch nachträglich noch anschauen. Der Beitrag über unseren „Uhu-Thomas“ beginnt ab Minute 59 und es gibt darin wenige Tage alte und größere Jungvögel zu sehen.

 

Hier geht es zur Sendung.

Der Steinkauz ließ sich auf dem Ansitz gut beobachten (Foto: Bernd Ullrich)
Der Steinkauz ließ sich auf dem Ansitz gut beobachten (Foto: Bernd Ullrich)

Spessartbegehung des LBV

Die Spessartbegehung brachte dem LBV interessante Einblicke in Klasse 1 und Klasse 2 Wälder (v.l.n.r.: Roman Spies, Michael Neumann, Norbert Schäffer, Richard Kalkbrenner, Hartwig Brönner, Marc Sitkewitz)
Die Spessartbegehung brachte dem LBV interessante Einblicke in Klasse 1 und Klasse 2 Wälder (v.l.n.r.: Roman Spies, Michael Neumann, Norbert Schäffer, Richard Kalkbrenner, Hartwig Brönner, Marc Sitkewitz)

Der Spessart ist dank seiner alten Baumbestände eine Besonderheit. Davon konnte sich der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) an einem heißen Junitag ein gutes Bild machen. Es wurden die relativ unberührten Waldbereiche im Herzen des Spessarts begangen. Ein Spessart-Experte des LBV, Hartwig Brönner (Vorsitzender LBV Kreisgruppe Main-Spessart) führte Dr. Norbert Schäffer (LBV Vorsitzender) Roman Spies (Assistenz des Vorsitzenden), Marc Sitkewitz (LBV Bezirksgeschäftstelle Unterfranken) sowie Richard Kalkbrenner und Michael Neumann (LBV Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg) durch das rund 10 ha umfassende Naturschutzgebiet „Rohrberg“, das seit 1928 unter Schutz steht und damit zu den ältesten Naturschutzgebieten Bayerns zählt.  Dabei zeigten sich alle beeindruckt von den alten Eichen- und Buchenbeständen und den hohen Totholzanteilen. Kritisch wurde eine Auflichtung und Eichenansaatfläche direkt am NSG gesehen, da dadurch die Sonneneinstrahlung verstärkt wird. Anschließend wurde der Rundgang in den Klasse2 und Klasse1-Wäldern im Eichhall fortgesetzt, wo vor allem die baumbrütenden Mauersegler die Aufmerksamkeit erregten.

Überall waren auch hier die Auswirkungen der Klimakrise sichtbar: Der Wald leidet auch im Spessart unter den hohen Temperaturen der letzten Jahre in Kombination mit Trockenheit und heftigen Stürmen. Aber es waren sich alle einig: Um den Wald zu erhalten, ist der Schutz dieser alten, noch relativ gesunden Waldabstände essentiell. Hier ist das ökologische Gleichgewicht noch vergleichsweise intakt und der Wald hat die besten Kapazitäten, auf die Veränderungen in der Umwelt zu reagieren.

 

Hintergrund für die Waldbegehung sind die Gespräche zur Einrichtung eines Biosphärenreservates Spessart, das der LBV klar befürwortet. „Von dem Biosphärenreservat Spessart profitieren Mensch und Natur,“ so Richard Kalkbrenner. Es würde die Region aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht aufwerten. 

Fotowettbewerb "Aschaffenburg summt!" 2021

Der Frühling ist gestartet, und es gab bereits die ersten sonnigen und warmen Tage. Die Menschen zieht es raus auf den Balkon, in den Garten und in die Natur. Hier gibt es viel zu entdecken und zu erleben, denn auch die Natur ist aus ihrem Winterschlaf erwacht. Die Initiative „Aschaffenburg summt!“, bestehend aus den Partner Stadt Aschaffenburg, Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm, lädt daher jetzt zum Mitmachen beim ersten „Aschaffenburg-summt!“-Fotowettbewerb ein.

Wir möchten Sie auf Spurensuche nach unseren heimischen Arten und Lebensräumen schicken und Sie einladen, Ihre Beobachtungen mit der Kamera festzuhalten und mit uns zu teilen. Schicken Sie uns bis zum 31.08. Ihre schönsten Fotos zu. Egal ob Makroaufnahmen von Wildbienen, fleißige Aktivitäten an Ihrem Insektenhotel, Vorher/Nacher-Darstellungen einer angelegten Blühfläche oder eine Honigbiene beim Besuch einer heimischen Blütenpflanze, Ihrer Kreativität sind unter dem Motto „Aschaffenburg summt!“ keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Fotos im Stadtgebiet von Aschaffenburg entstanden sind.

Die schönsten Bilder erhalten einen Platz in unserem ersten „Aschaffenburg summt! -Kalender“ für das Jahr 2022. Die drei besten Bilder werden zudem prämiert, und die Fotografinnen und Fotografen mit einem kleinen Sachpreis ausgezeichnet.

 

Mehr Infos gibt es auf der Seite von Aschaffenburg summt.

LBV-Werbeteam macht Station in Aschaffenburg und Miltenberg

Um die Arbeit vor Ort wahrnehmen zu können braucht der LBV dringend weitere Unterstützer und Mitglieder. Deshalb ist in den nächsten Wochen in den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg  ein Team naturbegeisterter Studenten von Haus zu Haus unterwegs. Dabei bitten sie um Unterstützung für den Naturschutz vor Ort. 

 

Egal ob Hausspatz, Wanderfalke, Biene oder Fledermaus: Die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür profitiert von Ihrer Mitgliedschaft.  

Als Naturschutzverband ist die Anzahl unserer Mitglieder entscheidend. Gerade bei politischen Diskussionen spielt die Größe unseres Verbandes eine wichtige Rolle. Je mehr Mitglieder, desto mehr öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Aktuell unterstützen uns über 100.000 Menschen. Werden auch Sie Teil der LBV-Familie!

Wichtig: Die jungen Werber nehmen keinesfalls Bargeldspenden entgegen und sind am T-Shirt mit LBV-Logo zu erkennen. Ferner tragen sie einen Mitarbeiterausweis zur Identifikation mit sich!

Wegen der Corona-Krise ruhte in den letzten Wochen auch die LBV-Mitgliederwerbung. Wie andere gemeinnützige Organisationen haben nun auch wir wieder damit begonnen, Menschen davon zu überzeugen, Teil unseres Verbandes zu werden. All das natürlich unter Berücksichtigung besonderer Hygiene-Vorsichtsmaßnahmen. 

Großzügige Spende für den Naturschutz

Ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk bekamen wir im Januar von der Firma Alcon/CIBA VISION GmbH, Grosswallstadt, mit einer Spende von 5.500 Euro. „Wir freuen uns besonders, dass der Wunsch, in diesem Jahr für den Naturschutz zu spenden, auch von den Mitarbeitern stammte“, berichtete der Vorsitzender der Regionalgruppe Richard Kalkbrenner, der die Spende in annahm. Das sei ein Zeichen dafür, dass die Bedeutung des Naturschutzes immer präsenter werde.

Die Firma Alcon / CIBA VISION GmbH, Grosswallstadt ist Teil von Alcon, dem globalen Marktführer im Bereich Augenheilkunde und ist mit 1.900 Mitarbeitern einer der großen Arbeitgeber am Bayerischen Untermain. Die Hälfte der Spende stammt von den Mitarbeitern selbst, den restlichen Beitrag stockte die Geschäftsführung am Standort auf. Achim Häuser (Betriebsratsvorsitzender) und Dr. Carola Bösinger (Mitglied der Geschäftsführung) übergaben die Spende: „Schon seit vielen Jahren spenden wir für gemeinnützige Vereine. Normalerweise ist dies mit einer Weihnachtsfeier für unsere Mitarbeitenden und ihre Familien verbunden. In 2020 musste die Feier leider ausfallen, aber gespendet wurde trotzdem.“, erzählt Dr. Bösinger.

Richard Kalkbrenner weiß schon, wie die Spende genutzt werden kann: „Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden und Mitgliedsarbeit angewiesen, um unsere Naturschutzarbeit zu finanzieren. Aktuell wollen wir u.a. das Quellprojekt auf den Landkreis Miltenberg ausweiten.“ Bei dem Projekt kartiert ein engagiertes Team ehrenamtlich die Quellen in der Region. Es handelt sich um wertvolle Lebensräume mit besonders angepassten Tier- und Pflanzenarten, über deren Zustand oft wenig bekannt ist. Im Anschluss werden Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, um die Quellen zu erhalten. Für die Beurteilung der Wasserqualität sind aber teure Geräte nötig. Auch die Bildungsarbeit spielt eine wichtige Rolle: Bei Führungen und Vorträgen erfahren Interessierte mehr über die Bedeutung der Quellen.

Jetzt bewerben: Seniorenprojekt "Alle Vögel sind schon da"

Innovatives Präventionsprojekt in vollstationären Pflegeeinrichtungen für mehr Lebensqualität im Alter

Das persönliche Wohlbefinden ist Grundvoraussetzung für eine gute Lebensqualität - auch im hohen Alter. Viele ältere, pflegebedürftige Menschen in vollstationären Pflegeeinrichtungen leiden jedoch unter einem Verlust von erlebter Lebensqualität. Denn häufig fallen bei zum Beispiel altersbedingt eingeschränkter Mobilität oder einer Demenzerkrankung mögliche soziale Außenkontakte und die direkte Begegnung mit der Natur weg. Wir bieten das Projekt auch in Corona-Zeiten mit entsprechenden Anpassungen an. Interesse? Dann jetzt bewerben:  Hier geht´s zum Seniorenprojekt "Alle Vögel sind schon da".

Ein frohes neues Jahr!

Wir freuen uns auf das Jahr 2021 und haben im Naturschutz wieder mal viel geplant, begonnen mit unseren vielfältigen Veranstaltungen, die bald auch hier zu finden sind, über unsere weiter gehenden Aktivitäten in den verschiedenen Arbeitskreisen bis zu unserer Aktivität in verschiedenen Bündnissen, aktuell z.B. gegen den Ausbau der B469