Gemeinsam Bayerns Natur schützen

Nachrichten 2021

Zum Zug der Kraniche

Kraniche auf dem Zug (Foto: yepyep via Flickr)
Kraniche auf dem Zug (Foto: yepyep via Flickr)

Der Zug der Kraniche ist derzeit in vollem Gange. Obwohl wir am Untermain nur am südlichen Rand des Zuggebiets liegen, lassen sich v.a. im nördlichen Teil hin und wieder Kraniche beobachten und v.a. hören - insbesondere in den Abendstunden und in der Nacht. Den Kranichzug zu beobachten ist ein beeindruckendes Ereignis, sie beim Rasten zu beobachten ein echtes Highlight. Dr. Michael Neumann erzählt im Interview mit Primavera mehr zum Zug der Kraniche. Hier geht es zum Video.

Weltretter Podcast: Der LBV - mehr als nur Vogelschutz

Richard Kalkbrenner
Richard Kalkbrenner
Ellen Kalkbrenner
Ellen Kalkbrenner

Weltretterin Johanna Horster interviewt in dieser Folge Ellen und Richard Kalkbrenner über ihr Engagement beim LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern), das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und die Initiative „Deutschland summt“. Die beiden erklären, warum die Arbeit des LBV weit über den reinen Vogelschutz hinausgeht, wie sie Vorsitzende des LBV Aschaffenburg-Miltenberg wurden und wie sie dadurch den Verein „in die neue Zeit geholt haben“.

Das Aschaffenburger Ehepaar spricht über das erfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte Bayerns „Rettet die Bienen“, das 2019 mit über 1,7 Millionen Unterschriften eine Rekordbeteiligung erreichte und somit ein Meilenstein für den Naturschutz in Bayern ist. Doch auch schon weitaus früher nahm Aschaffenburg eine Vorreiterposition im Bereich Insektenschutz ein, als die Stadt 2017 an „Deutschland summt“ teilnahm und die Initiative durch die Teilnahme weiterer 17 Gemeinden einen gehörigen Schub erfuhr.

Wie man den eigenen Garten insektenfreundlich gestaltet, was sich hinter dem Begriff „autochthones Saatgut“ verbirgt und was es mit dem sogenannten eBeetle auf sich hat, erfährst du in dieser Folge

Hilfe für Spatz, Mauersegler, Schwalben und Co.

In den meisten bayerischen Städten ist ein starkes Siedlungswachstum zu verzeichnen. Unsere Städte werden größer, immer mehr Fläche wird bebaut. Damit die Stadtnatur dabei nicht auf der Strecke bleibt, müssen auch Wildtiere und ihre Lebensräume vorausschauend in die Stadtplanung integriert werden. Vor allem Kulturfolger wie gebäudebrütende Vogelarten sind dabei besonders auf unsere Hilfe angewiesen. Sie leiden nicht nur unter Nahrungsmangel, der durch Flächenversiegelung entsteht. Auch der Rückgang von Brutmöglichkeiten an Gebäuden – bedingt durch moderne, energetische Bauweisen – führt dazu, dass viele dieser für Städte und Siedlungen typischen Vogelarten seit Jahren im Bestand abnehmen. So stehen zum Beispiel Mauersegler und Mehlschwalbe in Bayern inzwischen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Um die Bevölkerung für die schwierige Situation der Gebäudebrüter zu sensibilisieren und Schutzmöglichkeiten für Stadtvogelarten aufzuzeigen, zeigt die Regionalgruppe die vom Landesbund für Vogelschutz gestaltete Wanderausstellung zum Thema Stadtnatur und Gebäudebrüter. Die Ausstellung wird im Rahmen des Projektes „Der Spatz als Botschafter der Stadtnatur“, das vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert wird, bayernweit verliehen.

 

Hier können Sie die Ausstellung besuchen:

Samstag, 02.10.2021, 14:00-17:00 Uhr: Umweltstation Aschaffenburg, Ebersbacher Straße 137, Aschaffenburg-Schweinheim. Es gilt die 3G-Regel. Die Besichtigung ist kostenlos.

Sonntag, 10.10.2021, 10:00-18:00 Uhr: Apfelmarkt Goldbach, Parkplatz Gärtnerei Löwer (bei gutem Wetter wird die Ausstellung am LBV-Stand gezeigt)

Ab dem 11.10.2021, 8:00-14:00 Uhr: LBV-Umweltstation Kleinostheim, Dreizehnmorgenweg 8, 63801 Kleinostheim; Die Besichtigung ist kostenlos

Vortrag zum Rückkehrer Wolf

Der Wolf galt in Deutschland einst als ausgestorben, nun ist er bei uns wieder heimisch. Wolfsexperte Günter Trapp zeigte in seinem spannenden und aufschlussreichen Vortrag, woher die Vorurteile über den Wolf kommen, erklärte mehr über die Biologie und das Sozialverhalten des Rudeltiers und zeigte, wie ein Zusammenleben vom Menschen mit dem streng geschützten Tier funktionieren kann. Dabei stellte er aktuelle Studienergebnisse aus der ganzen Welt vor und beleuchtete die Konflikte und Lösungen sachlich. Zwischendurch gab es Raum für Rückfragen, Gespräche und Anekdoten von und mit dem interessierten Publikum. Der Vortrag der Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) fand in Kooperation mit der Volkshochschule Aschaffenburg im Rahmen der „Artenschutz“ Reihe statt.

LBV und NAJU beim Klimastreik

Am Freitag, den 24.09.2021 war es wieder soweit: Fridays for Future rief zum internationalen Klimastreik auf. In Aschaffenburg begann dieser mit einer Kundgebung ab 16 Uhr auf dem Theaterplatz. Menschen allen Alters fanden sich dort ein, darunter auch viele Familien mit kleineren Kindern. Auch die Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) und die Naturschutzjugend im LBV (NAJU) waren wieder dabei. Der LBV und die NAJU unterstützen die Forderungen von Fridays for Future und beteiligten sich an der Demo, bei der Rund 1.000 Menschen für den Klimaschutz laut wurden.

Naturfotografie Workshop im Naturerlebnisgarten

Wie man schöne Naturaufnahmen macht und dabei das beste aus der vorhandenen Kamera herausholt verriet Klaus Heller beim Naturfotografie Workshop. Sieben Interessierte – von der Anfängerin bis zum Profi - trafen sich in der LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten in Kleinostheim, wo der passionierte Fotograf zu Beginn im überdachten Pavillon eine Einführung in die Grundlagen der Fotografie und die wichtigsten Funktionen der Kamera gab. Zahlreiche Fragen wurden beantwortet und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich mit den neu entdeckten Funktionen ihrer Kamera vertraut. Danach ging es im Naturerlebnisgarten auf die Suche nach schönen Naturmotiven, an denen das neu erlangte Wissen in der Praxis ausgetestet werden konnte. Mit Libellen, Honigbienen und anderen Insekten sowie Blüten und einer Zauneidechse boten sich zahlreiche Motive, die mit der Kamera eingefangen werden konnten. Auch hier stand Klaus Heller zur Seite und gab Tipps und Hinweise. Die Stimmung unten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern war sehr gut und zum Schluss wurde festgestellt: „Wir könnten uns öfter mal zum Fotografieren treffen.“ 

Sommerfest im Naturerlebnisgarten

Nach einer einjährigen Pause fand nun wieder das Sommerfest der Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) statt. Aktive, Jubilare und Spender waren in die LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten in Kleinostheim eingeladen und wurden mit Getränken von Schlaraffenburger und herzhaften Stückchen bewirtet. Zu Beginn stellte Richard Kalkbrenner, der 1. Vorsitzende der Regionalgruppe, das breite und vielfältige Engagement der Regionalgruppe im lokalen Naturschutz kurz vor.

Im Fokus des Sommerfestes standen das beisammen sein und der angeregte Austausch – der LBV ist auch dank des Zusammenhalts und der guten Stimmung im Team so erfolgreich, wie Ellen Kalkbrenner, die erste Stellvertretende Vorsitzende, betonte. Das wurde auch von Olivia Dieser aufgegriffen, die in einer spontanen Ansprache hervorhob, wie wohl sie sich beim LBV fühlt und wie herzlich sie aufgenommen wurde. Dies sei ein wichtiger Grund für ihr Engagement zum Schwerpunktthema Wald beim LBV. Und so freuten sich alle Aktiven besonders, dass nach den regelmäßigen digitalen Besprechungen nun wieder ein Präsenztreffen stattfinden konnte.

Als gemeinnütziger Verband sind Spenden und Mitgliedsbeiträge von essenzieller Bedeutung für die Finanzierung der Naturschutzarbeit des LBV vor Ort. Beim Sommerfest wurde deshalb auch die Unterstützung der Jubilare und Spender besonders gewürdigt. Für die Jubilare und Spender war es wiederrum ein guter Anlass, die Regionalgruppe und deren Aktivitäten besser kennen zu lernen. Michael Neumann, der 2. Vorsitzende der Regionalgruppe bot eine Führung durch den Naturerlebnisgarten an, bei der er die Umweltstation vorstellte u.a. über die Pflege von Gärten und die Fördermöglichkeiten für Insekten sprach. Bei der Führung kam es zu angeregten Diskussionen und die Gäste waren sehr begeistert. 

Fledermausführung des LBV

Im roten Schein der Lampe konnten die Fledermäuse beobachtet werden, ohne dass diese gestört wurden (Foto: Richard Kalkbrenner)
Im roten Schein der Lampe konnten die Fledermäuse beobachtet werden, ohne dass diese gestört wurden (Foto: Richard Kalkbrenner)

Jedes Jahr findet Ende August die „Europäische Fledermausnacht“ statt und ist ein guter Anlass, um mehr über die faszinierenden Jäger der Nacht zu erfahren. Die Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) bot deshalb in diesem Jahr wieder eine Fledermausführung an.

Erst sah es nicht so aus, als ob es ein erfolgreicher Abend werden würde: Trotz Starkregen erschienen 17 Erwachsene und Kinder und warteten in der Fasanerie Aschaffenburg unter ihren Schirmen auf den Beginn der Führung mit den Fledermausexperten Erich Sauer und Michael Lutz. Dann hörte der Regen zum Glück auf und Richard Kalkbrenner, Vorsitzender der Regionalgruppe, begrüßte die interessierten Gäste. Anschließend gab Erich Sauer einen Einblick in die Welt der Fledermäuse und deren besondere Eigenschaften: „Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren“. Danach ging es an den Fasaneriesee, wo Michael Lutz die hochfrequenten Rufe der Fledermäuse mit Hilfe eines Bat Detektors auch für menschliche Ohren hörbar machte. Die Besucher und Besucherinnen waren erstaunt, wie viele Fledermäuse zu hören waren. Anschließend konnten Sie diese auch beobachten: Mit einer rot leuchtenden Lampe wurde über das Wasser geleuchtet. Da das rote Licht die Fledermäuse nicht stört, konnten die kleinen und großen Gäste sie so wunderbar bei der Jagd auf die Insekten beobachten. Die Besucher und Besucherinnen stellten viele Fragen zu den Fledermäusen und die Fledermausexperten gaben einen Einblick in ihre wichtige Arbeit. Denn die Fledermäuse gehen aufgrund verschiedener Faktoren zurück. Durch das Insektensterben verlieren sie ihre Nahrungsgrundlage und auch geeignete (Natur)höhlen werden weniger. Umso wichtiger ist das Engagement von Menschen wie Erich Sauer und Michael Lutz.

Nach dem interessanten und erlebnisreichen Abend verabschiedeten sich die Gäste zufrieden. 


Führung ins Wachenbachtal zur bunten Welt der Schmetterlinge

Eine Gruppe von naturbegeisterten Teilnehmern besuchte am vergangenen Wochenende das schöne Wachenbachtal und erfuhr dort mehr über die Bunte Welt der Schmetterlinge. Bei gutem Wetter waren einige Arten zu sehen und es gab einiges zu erfahren.  

Zu Beginn der Veranstaltung wies Richard Kalkbrenner auf die  Corona Regeln hin und stellte danach kurz den LBV vor. Die Teilnehmer waren erfreut, dass wieder Umweltbildungsveranstaltungen des LBV angeboten werden, denn das breite Spektrum an Veranstaltung spricht jeden, vom Laien bis zum Fachmann, an. So war an diesem Tag auch eine bunte Gruppe mit unterschiedlichem Vorwissen, vom Baby bis zum Rentner dabei. 

Danach gab der Referent Michael Hermann einen Überblick zu den Schmetterlingen und erklärte, wodurch sich Tag- und Nachtfalter unterscheiden. Er erwähnte die im Wachenbachtal heimischen Arten, und mit einem Blick auf die Bewölkung sagte er, dass er hoffe alle zeigen zu können. Nach kurzer Wanderung erreichte die Gruppe einen Bereich mit der Pflanze Dost, wo der Schmetterlingsexperte wie erhofft den “Kaisermantel” fand, der am Waldrand und entlang von Waldwegen vorkommt.  Es wurde ausgiebig fotografiert und es entstanden viele schöne Aufnahmen. 

Danach ging es weiter durch das Wachenbachtal. Winfried Korn, ein Spezialist für Holz und Bäume zeigten der interessierten Gruppe einen Waldbereich, in dem früher ein Moor vorhanden war. Dieses wurde leider mit Entwässerungsgräben trockengelegt, Proteste und auch eine Anzeige beim Umweltamt konnten das Moor nicht mehr retten. Später wurden dort Nadelbäume angepflanzt. Bei einem Sturm fielen alle Fichten um, während die Tannen stehen blieben. Kein Wunder: Die Tannen als Tiefwurzler sind besser im Boden verankert und kommen dadurch auch besser mit längeren Trockenperioden zurecht. Die Fichten sind hingegen Flachwurzler, die Stürme und Trockenheit schlecht überstehen.  

Nach einer schönen Strecke erreichte die Gruppe einen Platz, an dem der russische Bär oft zu sehen ist. Nach einigen Blicken entdeckten die ersten Personen ihn an einem Baumstamm. Dank seiner dunklen Streifen an den Flügeln ist er gut zu erkennen. Dieser bunte Nachtfalter ist auch am Tag und an Waldrändern unterwegs. Auch der Admiral wurde dort entdeckt. Die Suche nach dem Zitronenfalter im Grünen gestaltete sich schwieriger, bis es einen Hinweis gab: Das Weibchen des Zitronenfalters sieht wie ein grünes Blatt aus und war damit gut getarnt. 

Auf dem Rückweg entdeckte die Gruppe dann sogar noch eine Krabbenspinne, die dabei war eine Biene zu töten. Es ging an einem Tümpel vorbei, in dem Michael Herrmann die dort vorkommenden Gelbbauchunken zeigte. Diese verdanken ihren Namen ihrem gelben Bauch, den sie aber leider nicht zeigen wollten. Mittlerweile näherte sich eine Gewitterfront und lauter Donner war zu hören. Dieser hatte anscheinend auch einen kleinen Frischling aufgeschreckt, der auf den Weg flitzte und die Naturfans ein ganzes Stück begleitete – die Bache tauchte allerdings nicht auf. Mit diesem Erlebnis endete die Führung pünktlich, als die ersten Regentropfen vom Himmel fielen.  

"Spielplatz" gerettet

Die Waldabteilung „Spielplatz“ im Staatswald nahe Heinrichsthal ist kein Tummelplatz für Kinder, sondern ein Waldgebiet mit sehr hohem Wert für die Artenvielfalt. Von Seiten der Bayerischen Staatforsten, FB Heigenbrücken, war die Durchforstung einer ca. 6 ha großen Fläche in dieser Waldabteilung geplant. Es handelt sich um einen Bereich, wie er durch Eichenwirtschaft entsteht.  Bis zu 200 Jahre alte Eichen mit langen astfreien Stämmen sind umgeben von bis zu 160 Jahre alten Buchen. Sehr viel ökologisch wertvolles stehendes Totholz bildet Lebensräume für Tierarten und Pilze. Auch hohe Anteile an abgebrochenen Kronen als liegendes Totholz erhöhen den ökologischen Wert der Waldfläche. Sehr viele Biotopbäume mit Spechthöhlen bieten Brutmöglichkeiten für viele Höhlenbrüter und Unterschlupf für Fledermäuse. Aktuell zog in einer Schwarzspechthöhle noch ein Hohltaubenpaar seine Jungen auf.

Bei der Durchforstung sollten nicht nur ökonomisch wertvolle Buchen und Eichen fallen, sondern es waren auch zahlreiche Biotopbäume ausgezeichnet. Diese sollten aus Sicherheitsgründen oder weil sie auf einer Rückegasse standen, geopfert werden.

Vertreter verschiedener Naturschutzverbände schlugen deshalb Alarm und suchten in Verhandlungen mit der Bayerischen Forstverwaltung diese ökologisch besonders wertvolle Waldfläche zu retten. Deshalb fand am 29. Juli 2021 eine Treffen von BN (Bernd Kempf), LBV (Richard Kalkbrenner, Michael Neumann), Freunde des Spessarts (Heidi Wright, Michael Kunkel, Joachim Kunkel, Klaus Bernhart) und Vertretern der Bayerischen Staatsforsten (Maurice Schwarz) statt. Eine sehr konstruktive Diskussion endete mit einem erfreulich guten Ergebnis für die Artenvielfalt. Maurice Schwarz erklärte sich bereit, auf die Durchforstung vorerst zu verzichten und bei der nächsten Forsteinrichtung diese Fläche als Naturwaldfläche aus der Nutzung herauszunehmen. Richard Kalkbrenner zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und lobte ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung.

Familienführung Wald – Wir werden Waldexperten

Im Wald gab es einiges zu entdecken (Foto: Olivia Dieser)
Im Wald gab es einiges zu entdecken (Foto: Olivia Dieser)

Fünf begeisterte Familien kamen am 27.6. zur Familienführung Wald an den Treffpunkt Parkplatz Nordfriedhof im Strietwald. Bei 27°C waren alle erfreut, alles im Wald gleich ein paar Grad kühler wurde. Bei der Begrüßung zur Waldführung „Wir werden Waldexperten!“ durften sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihrem Vornamen und einem Tier mit dem gleichen Anfangsbuchstaben vorstellen. Das war für M wie Marder oder Marienkäfer noch ganz einfach, aber bei P mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon etwas überlegen, um auf den Pirol zu kommen.

Um noch mehr über die Tier- und Pflanzenwelt im Wald zu erfahren, bekam jeder eine Postkarte mit einem Bild von einem Tier oder einer Pflanze an den Rücken geheftet und durfte durch geschicktes Fragen erraten, welches Lebewesen auf seinem Rücken pinnte. Aber wie hingen all diese Tiere und Pflanzen im Wald zusammen? Durch das Zuwerfen eines Seils beispielsweise vom Igel zum Regenwurm oder von der Eiche zum Eichelhäher wurde schnell klar, dass alle voneinander abhängig sind. Die Stärke solcher Lebens- und Nahrungsbeziehungen wurde besonders deutlich, als ein Kind sich auf das Netz gelegt hatte und von allen getragen wurde.

Vor der Pause durften alle den Wald aus einer anderen Perspektive betrachten. Mit dem Blick in einen vor die Nase gehaltenen Spiegel wurden die Baumkronen auf einmal viel deutlicher erkannt und man hatte das Gefühl im Himmel spazieren zu gehen. Nach der Pause war erstmal eine Erfrischung notwendig und die Kinder durften sich als Luchse an ein „Reh“ anschleichen. Aber das hatte gute Ohren und durfte, sobald es einen Luchs sich anschleichen hörte, in seine Richtung mit einer Sprühflasche Wasser spritzen.

Jetzt fehlten noch die kleinen Lebewesen im Wald, die wir oft nicht so schnell entdecken, weil sie sich gut verstecken. Durch das Schütteln an tiefhängenden Ästen und suchen im Totholz wurden Spinnen, Käfer, Larven und Ohrzwicker ausfindig gemacht. Besonders aufregend war für alle der Fund eines großen Mullkäfers. Am Ende durften die Familien einer wissbegierigen Waldreporterin noch erzählen, wie der Nachmittag für sie war. Das Resultat zeigte viele kleine und große begeisterte Waldexperten.

Wildes Tierleben: Mit dem LBV im Reich des Bibers

Gleich zu Beginn seiner Biberführung in Großheubach hatte sich Wolfgang Neuberger einen besonderen Einstieg ausgedacht: Zwei Biberpräperate begrüßten die Teilnehmer der Führung, die der Biberexperte von der Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) anbot. Gabi und Karl-Heinz Troll nahmen mit anderen Erwachsenen und Kindern mit großem Interesse an der Führung teil und ließen dem LBV Ihre Eindrücke zukommen:

 

Als LBV-Mitglied ist Wolfgang Neuberger auch in der Naturschutzwacht Bayern und als Biberkartierer/-berater für die Untere Naturschutzbehörde tätig. Daher konnte er noch weitere Präparate zeigen, die er uns, in den folgenden interessanten und umfangreichen Ausführungen zum Thema „Biber“ vorstellte.

Bevor wir an das Biotop gingen, erklärte er uns die Lebensweise und die dafür notwendige Ausstattung des Bibers. Dabei bezog er durch gezielte Fragen auch die beiden jüngeren Teilnehmer geschickt mit ein und ließ uns zum Beispiel raten, wie viele Haare ein Biber auf einem Quadratzentimeter auf dem Rücken und am Bauch hat, nämlich ca. 12000 am Rücken und etwa das doppelte am Bauch. Dabei erfuhren wir auch wie der Biber sein Fell pflegt. Äußerst spannend war die Erklärung über den Aufbau und die Größe der Biberzähne, die er uns auch im Original an einem präparierten Biberschädel zeigen konnte.

Der Vegetarier legt Futterinseln an seiner Biberburg an, von denen er sich und seine Familie in den Wintermonaten versorgen kann. Eine Familie besteht häufig, neben den Eltern, aus dies jährigen sowie ein- und zweijährigen Nachkommen. Im Alter von zwei Jahren werden die jungen Biber mit unter unsanft zum Verlassen des Revieres aufgefordert. Sie müssen sich dann ein eigenes Revier und Partner suchen.

Interessant waren auch die abgenagten Äste, ein an- und abgenagter Baumstamm, die Späne, die bei diesen Vorgängen anfallen und die runden Kotbällchen des Bibers, die zum Großteil natürlich aus Holzresten bestehen.

Während des Vortrags kamen viele Passanten und Radfahrer vorbei, die neugierig und interessiert waren, manche erkundigten sich nach weiteren Terminen. Nach etwa einer Stunde machten wir uns dann zu acht auf den Weg zur Biberburg im Auenbiotop am Main. Dabei konnten wir schon die ersten Spuren im Gras als „Wildwechsel“ zwischen „Nord- und Südsee“ und dem Main, erkennen. Durch eine Lücke im Uferbewuchs konnten wir dann auch schon die Biberburg der dort ansässigen Biberfamilie an einer Seeinsel erkennen.

Zwei Reiher bewachten rechts und links die Burg. Diverse Gänse- Graugans,Nilgans und Enten waren zu sehen. Verschiedene Vögel- Kormoran, Grünspecht, Zilpzalp, Sumpfrohrsänger, darunter auch mehrmals ein Eisvogel, zeigten sich.  Wonach wir leider vergeblich Ausschau hielten, war die Biberfamilie. Ein Teilnehmer meinte, für einen kurzen Moment, einen schwimmenden Biber im See gesehen zu haben. Nach angemessener Beobachtungszeit löste sich die Gruppe langsam auf.

Wir umrundeten das südliche Seengebiet und erforschten dabei noch Flora und Fauna.

 

Auch wenn wir leider den Biber nicht selbst sehen konnten, so haben wir doch viel Neues und Wissenswertes erfahren.

Steinkauzbeobachtungen

Bei der Führung in Sulzbach

Steinkäuze sind eine Besonderheit bei uns am Untermain und sie zu beobachten ein außergewöhnliches Erlebnis. Diese Möglichkeit gab es bei der Führung der Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) mit Manfred Knippel. Der Sulzbacher führte die Teilnehmer über die dortigen Streuobstwiesen, und zur großen Freude aller konnten mehrere Steinkäuze beobachtet werden. Einer davon ließ sich auf einem vom Naturschützer eigens errichteten Ansitz nieder. „Der Steinkauz findet in Sulzbach optimale Lebensbedingungen,“ berichtete Knippel. „Denn die Landschaft ist sehr feingliedrig und die Landwirtschaft ist noch nicht so intensiv wie anderswo.“ Dadurch hat der Steinkauz optimale Lebens- und Jagdbedingungen. Die Streuobstwiesen mit den alten Baumhöhlen dienen ihm als Brutplatz. Zusätzlich nimmt er auch Nistkästen an, die von der Naturschutzjungend im LBV (NAJU) und dem örtlichen Naturschutzverein aufgehängt wurden. Dabei ist er sehr Standorttreu. Seine Nahrung, bestehend aus Mäusen, Insekten und Regenwürmern findet er auf den Wiesen und Hecken dienen als Versteckmöglichkeit. Darin ist der kleine Kauz vor Räubern wie dem Fuchs oder größeren Greifvögeln sicher.

 

In der Sendung "Wir in Bayern"

Der LBV und andere örtliche Naturschutzvereine engagieren sich schon seit Jahrzehnten für den Schutz des Steinkauzes, der bei uns in Bayern nur am Untermain vorkommt. Sehr engagiert ist dabei u.a. Thomas Stadtmüller, der Eulenexperte des LBV am Untermain. Er setzt sich schon lange für den Steinkauz in der Region ein und ist beratend und v.a. auch ganz praktisch tätig, wenn es um das Anbringen von Steinkauzniströhren und deren Kontrollen geht. Er wurde bei der Beringung der Steinkäuze vor kurzem auch in der Sendung „Wir in Bayern“ begleitet. Die Sendung vom 22.06.2021 lässt sich auch nachträglich noch anschauen. Der Beitrag über unseren „Uhu-Thomas“ beginnt ab Minute 59 und es gibt darin wenige Tage alte und größere Jungvögel zu sehen.

 

Hier geht es zur Sendung.

Der Steinkauz ließ sich auf dem Ansitz gut beobachten (Foto: Bernd Ullrich)
Der Steinkauz ließ sich auf dem Ansitz gut beobachten (Foto: Bernd Ullrich)

Spessartbegehung des LBV

Die Spessartbegehung brachte dem LBV interessante Einblicke in Klasse 1 und Klasse 2 Wälder (v.l.n.r.: Roman Spies, Michael Neumann, Norbert Schäffer, Richard Kalkbrenner, Hartwig Brönner, Marc Sitkewitz)
Die Spessartbegehung brachte dem LBV interessante Einblicke in Klasse 1 und Klasse 2 Wälder (v.l.n.r.: Roman Spies, Michael Neumann, Norbert Schäffer, Richard Kalkbrenner, Hartwig Brönner, Marc Sitkewitz)

Der Spessart ist dank seiner alten Baumbestände eine Besonderheit. Davon konnte sich der Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) an einem heißen Junitag ein gutes Bild machen. Es wurden die relativ unberührten Waldbereiche im Herzen des Spessarts begangen. Ein Spessart-Experte des LBV, Hartwig Brönner (Vorsitzender LBV Kreisgruppe Main-Spessart) führte Dr. Norbert Schäffer (LBV Vorsitzender) Roman Spies (Assistenz des Vorsitzenden), Marc Sitkewitz (LBV Bezirksgeschäftstelle Unterfranken) sowie Richard Kalkbrenner und Michael Neumann (LBV Regionalgruppe Aschaffenburg-Miltenberg) durch das rund 10 ha umfassende Naturschutzgebiet „Rohrberg“, das seit 1928 unter Schutz steht und damit zu den ältesten Naturschutzgebieten Bayerns zählt.  Dabei zeigten sich alle beeindruckt von den alten Eichen- und Buchenbeständen und den hohen Totholzanteilen. Kritisch wurde eine Auflichtung und Eichenansaatfläche direkt am NSG gesehen, da dadurch die Sonneneinstrahlung verstärkt wird. Anschließend wurde der Rundgang in den Klasse2 und Klasse1-Wäldern im Eichhall fortgesetzt, wo vor allem die baumbrütenden Mauersegler die Aufmerksamkeit erregten.

Überall waren auch hier die Auswirkungen der Klimakrise sichtbar: Der Wald leidet auch im Spessart unter den hohen Temperaturen der letzten Jahre in Kombination mit Trockenheit und heftigen Stürmen. Aber es waren sich alle einig: Um den Wald zu erhalten, ist der Schutz dieser alten, noch relativ gesunden Waldabstände essentiell. Hier ist das ökologische Gleichgewicht noch vergleichsweise intakt und der Wald hat die besten Kapazitäten, auf die Veränderungen in der Umwelt zu reagieren.

 

Hintergrund für die Waldbegehung sind die Gespräche zur Einrichtung eines Biosphärenreservates Spessart, das der LBV klar befürwortet. „Von dem Biosphärenreservat Spessart profitieren Mensch und Natur,“ so Richard Kalkbrenner. Es würde die Region aus ökologischer, ökonomischer und sozialer Sicht aufwerten. 

Fotowettbewerb "Aschaffenburg summt!" 2021

Der Frühling ist gestartet, und es gab bereits die ersten sonnigen und warmen Tage. Die Menschen zieht es raus auf den Balkon, in den Garten und in die Natur. Hier gibt es viel zu entdecken und zu erleben, denn auch die Natur ist aus ihrem Winterschlaf erwacht. Die Initiative „Aschaffenburg summt!“, bestehend aus den Partner Stadt Aschaffenburg, Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Bienenzuchtverein Aschaffenburg-Damm, lädt daher jetzt zum Mitmachen beim ersten „Aschaffenburg-summt!“-Fotowettbewerb ein.

Wir möchten Sie auf Spurensuche nach unseren heimischen Arten und Lebensräumen schicken und Sie einladen, Ihre Beobachtungen mit der Kamera festzuhalten und mit uns zu teilen. Schicken Sie uns bis zum 31.08. Ihre schönsten Fotos zu. Egal ob Makroaufnahmen von Wildbienen, fleißige Aktivitäten an Ihrem Insektenhotel, Vorher/Nacher-Darstellungen einer angelegten Blühfläche oder eine Honigbiene beim Besuch einer heimischen Blütenpflanze, Ihrer Kreativität sind unter dem Motto „Aschaffenburg summt!“ keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Fotos im Stadtgebiet von Aschaffenburg entstanden sind.

Die schönsten Bilder erhalten einen Platz in unserem ersten „Aschaffenburg summt! -Kalender“ für das Jahr 2022. Die drei besten Bilder werden zudem prämiert, und die Fotografinnen und Fotografen mit einem kleinen Sachpreis ausgezeichnet.

 

Mehr Infos gibt es auf der Seite von Aschaffenburg summt.

LBV-Werbeteam macht Station in Aschaffenburg und Miltenberg

Um die Arbeit vor Ort wahrnehmen zu können braucht der LBV dringend weitere Unterstützer und Mitglieder. Deshalb ist in den nächsten Wochen in den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg  ein Team naturbegeisterter Studenten von Haus zu Haus unterwegs. Dabei bitten sie um Unterstützung für den Naturschutz vor Ort. 

 

Egal ob Hausspatz, Wanderfalke, Biene oder Fledermaus: Die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür profitiert von Ihrer Mitgliedschaft.  

Als Naturschutzverband ist die Anzahl unserer Mitglieder entscheidend. Gerade bei politischen Diskussionen spielt die Größe unseres Verbandes eine wichtige Rolle. Je mehr Mitglieder, desto mehr öffentliche und politische Aufmerksamkeit. Aktuell unterstützen uns über 100.000 Menschen. Werden auch Sie Teil der LBV-Familie!

Wichtig: Die jungen Werber nehmen keinesfalls Bargeldspenden entgegen und sind am T-Shirt mit LBV-Logo zu erkennen. Ferner tragen sie einen Mitarbeiterausweis zur Identifikation mit sich!

Wegen der Corona-Krise ruhte in den letzten Wochen auch die LBV-Mitgliederwerbung. Wie andere gemeinnützige Organisationen haben nun auch wir wieder damit begonnen, Menschen davon zu überzeugen, Teil unseres Verbandes zu werden. All das natürlich unter Berücksichtigung besonderer Hygiene-Vorsichtsmaßnahmen. 

Großzügige Spende für den Naturschutz

Ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk bekamen wir im Januar von der Firma Alcon/CIBA VISION GmbH, Grosswallstadt, mit einer Spende von 5.500 Euro. „Wir freuen uns besonders, dass der Wunsch, in diesem Jahr für den Naturschutz zu spenden, auch von den Mitarbeitern stammte“, berichtete der Vorsitzender der Regionalgruppe Richard Kalkbrenner, der die Spende in annahm. Das sei ein Zeichen dafür, dass die Bedeutung des Naturschutzes immer präsenter werde.

Die Firma Alcon / CIBA VISION GmbH, Grosswallstadt ist Teil von Alcon, dem globalen Marktführer im Bereich Augenheilkunde und ist mit 1.900 Mitarbeitern einer der großen Arbeitgeber am Bayerischen Untermain. Die Hälfte der Spende stammt von den Mitarbeitern selbst, den restlichen Beitrag stockte die Geschäftsführung am Standort auf. Achim Häuser (Betriebsratsvorsitzender) und Dr. Carola Bösinger (Mitglied der Geschäftsführung) übergaben die Spende: „Schon seit vielen Jahren spenden wir für gemeinnützige Vereine. Normalerweise ist dies mit einer Weihnachtsfeier für unsere Mitarbeitenden und ihre Familien verbunden. In 2020 musste die Feier leider ausfallen, aber gespendet wurde trotzdem.“, erzählt Dr. Bösinger.

Richard Kalkbrenner weiß schon, wie die Spende genutzt werden kann: „Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden und Mitgliedsarbeit angewiesen, um unsere Naturschutzarbeit zu finanzieren. Aktuell wollen wir u.a. das Quellprojekt auf den Landkreis Miltenberg ausweiten.“ Bei dem Projekt kartiert ein engagiertes Team ehrenamtlich die Quellen in der Region. Es handelt sich um wertvolle Lebensräume mit besonders angepassten Tier- und Pflanzenarten, über deren Zustand oft wenig bekannt ist. Im Anschluss werden Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt, um die Quellen zu erhalten. Für die Beurteilung der Wasserqualität sind aber teure Geräte nötig. Auch die Bildungsarbeit spielt eine wichtige Rolle: Bei Führungen und Vorträgen erfahren Interessierte mehr über die Bedeutung der Quellen.

Jetzt bewerben: Seniorenprojekt "Alle Vögel sind schon da"

Innovatives Präventionsprojekt in vollstationären Pflegeeinrichtungen für mehr Lebensqualität im Alter

Das persönliche Wohlbefinden ist Grundvoraussetzung für eine gute Lebensqualität - auch im hohen Alter. Viele ältere, pflegebedürftige Menschen in vollstationären Pflegeeinrichtungen leiden jedoch unter einem Verlust von erlebter Lebensqualität. Denn häufig fallen bei zum Beispiel altersbedingt eingeschränkter Mobilität oder einer Demenzerkrankung mögliche soziale Außenkontakte und die direkte Begegnung mit der Natur weg. Wir bieten das Projekt auch in Corona-Zeiten mit entsprechenden Anpassungen an. Interesse? Dann jetzt bewerben:  Hier geht´s zum Seniorenprojekt "Alle Vögel sind schon da".

Ein frohes neues Jahr!

Wir freuen uns auf das Jahr 2021 und haben im Naturschutz wieder mal viel geplant, begonnen mit unseren vielfältigen Veranstaltungen, die bald auch hier zu finden sind, über unsere weiter gehenden Aktivitäten in den verschiedenen Arbeitskreisen bis zu unserer Aktivität in verschiedenen Bündnissen, aktuell z.B. gegen den Ausbau der B469