Gemeinsam Bayerns Natur schützen

LBV-Flächen

Die Flächen des LBV in Aschaffenburg

Der LBV besitzt in und um Aschaffenburg mehr als 30 ha Biotopflächen. Weitere 35 ha sind gepachtet. Diese Flächen sind zum Erhalt einiger Arten der Flora und Fauna im Kreis Aschaffenburg ein wichtiger Baustein neben Landschaftsschutzgebieten und anderen Flächen, die der Natur überlassen bleiben. Dazu zählen jedoch auch Kulturflächen wie Streuobstwiesen mit einem altersgerechten Baumbestand.

Alle LBV Flächen im Kreis werden jährlich überprüft und notwendige Pflegemaßnahmen eingeleitet. Das kann z.B. eine Mahd im Frühjahr und Herbst sein, oder das kontrollierte Freischneiden von Uferflächen um eine komplette Verbuschung zu vermeiden. Der Arbeitskreis koordiniert auch den Einsatz der ehrenamtlichen LBV-Helfer für Landschaftspflegemaßnahmen.

Betreuung der LBV-Flächen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alex Wack

Tel: 06021 394398

E-Mail: alex_wack@hotmail.com

Dieser Abschnitt der Homepage befindet sich noch im Aufbau und wird fortlaufend ergänzt

Übersicht der LBV Flächen:

Aschaffenburg

 

Status und Flächenbesitz LBV

Am Godelsberg in Aschaffenburg hat der LBV zwei Streuobstflächen an einem Südhang gepachtet.

 

In Goldbach hat der LBV drei Flurstücke am Westhang westlich des Handberger Wegs am Rand der Klingenbach-Schlucht gepachtet.

 

Schützenswerte Lebensgemeinschaften und Lebensräume

  • Streuobstwiese
  • Hecke
  • Gehölze
  • Wiese

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten

  • Nussbaum
  • großer Speierling
  • Gartenrotschwanz
  • Breitblättriger Ständelwurz (heimische Orchidee)

 

Naturschutzziele des LBV

 

Bessenbach

 

Status und Flächenbesitz LBV

In Bessenbach gehören dem LBV ein Trafoturm in Keilberg , mehrere kleine Flurstücke am Oberlauf des Michelbachs in Straßbessenbach  und im Süden ein Streuobstbereich sowie zwei Flächen mit Gebüsch und Schilfröhricht in Oberbessenbach. 

 

Schützenswerte Lebensgemeinschaften und Lebensräume

  • Bach mit Auwaldstreifen, Weidengebüsch und Schilfröhricht
  • Gebüsch
  • Bach mit Schilfröhricht
  • Bruchweide mit Totholzanteil
  • Trafoturm mit zahlreichen Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse

 

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten

  • Neuntöter
  • Alle Grasmückenarten
  • Sumpfrohrsänger
  • Teichrohrsänger

 

Blankenbach

 

Status und Flächenbesitz LBV

Das Schutzgebiet liegt überwiegend im Westen von Großblankenbach im Kahlgrund mit den Biotopen Wiese, Wald, Röhricht und Hochstaudenflur entlang des Krombachs.  Nördlich von Großblankenbach befindet sich eine Eigentumsfläche des LBVs , die als Wiese vor einigen Jahren neu eingesät wurde. Etwas weiter östlich hat der LBV eine Streuobstwiese mit Apfel- und Birnbäumen gepachtet, die von Rindern beweidet wird. Südlich von Erlenbach gehört dem LBV eine Waldfläche. 

 

Schützenswerte Lebensgemeinschaften und Lebensräume

  • Quellbach
  • Tümpel
  • Wald
  • Schwarzerlen- Auwaldrest
  • Streuobstwiesen
  • Totholz

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten

  • Quelljungfer 
  • Feuersalamander
  • Rotmilan
  • Wald-Frauenfarn
  • Hexenkraut
  • Großer Wiesenknopf
  • Japanisches Goldröschen
  • Goldnessel
  • Nelkenwurz

Kiesgrube Höfling

Status und Flächenbesitz LBV

Die ehemalige Kiesgrube Höfling befindet sich in der Untermainebene in ehemaliger Main-Terrassenlage nordöstlich von Großostheim. 

 

Schützenswerte Lebensgemeinschaften und Lebensräume

  • Magerrasen
  • Grünlandbrachen
  • Landschaftsschutzgebiet
  • Trinkwasserzone II
  • Steilwände
  • Silbergrasfluren

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten

  • Schwarzmilan
  • Pirol
  • Wendehals
  • Sumpf-Schwertlilie
  • Zauneidechse
  • Helm-Knabenkraut

 

 

 

Kleinkahl

Status und Flächenbesitz LBV

In Kleinkahl hat der LBV viele Pacht- und Eigentumsflächen, die überwiegend recht nah beieinander liegen und damit ein wertvolles Schutzgebietsnetzwerk bilden

 

Schützenswerte Lebensgemeinschaften und Lebensräume

  • Feuchtflächen
  • Tümpel
  • Feuchtgrünland
  • Hochstaudenflur
  • Glatthaferwiesen
  • Hecken

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten

  • Europäische Wasserfeder
  • Speierling
  • Neuntöter
  • Eisvogel
  • Mehlschwalben
  • Libellen
  • Erdkröte
  • Bergmolch
  • Fadenmolch

 

Kleinostheim

Status und Flächenbesitz LBV

Besonders bedeutend sind die „Bruchwiesen“ in Kleinostheim östlich des Ortsteils Waldstadt.

 

Schützenswerte Lebensgemeinschaften und Lebensräume

  • Land-Schilfröhricht
  • Tümpel
  • Bach
  • Hecken

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten

  • 24 Libellenarten, u.a. Spitzenfleck und südlicher Blaupfeil
  • Sumpfrohrsänger
  • Teichrohrsänger
  • Kuckuck
  • Weißstorch
  • Schlingnatter
  • Zauneidechse

Naturerlebnisgarten Kleinostheim

Dieses Gelände ist das Aussengelände der LBV Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim.

 

Königshofen

Status und Flächenbesitz LBV

Dieses weitgehend zusammenhängende Schutzgebiet ist ein wichtiges Element im Biotopverbundsystem Kahltal zwischen Spessart und dem Maintal. Im Jahr 2000 wurde ein Pflege- und Entwicklungsplan für dieses entwickelt.

 

Schützenswerte Lebensgemeinschaften und Lebensräume

  • Wiesen
  • Röhrichte
  • Hochstaudenfluren
  • Tümpel

Bedeutende Tier- und Pflanzenarten

  • Wiesenknopf-Glatthaferwiesen
  • Wiesenknopf-Ameisenbläuling
  • 17 Libellenarten
  • Erdkröte
  • Teichfrosch
  • Grasfrosch
  • Teichmolch
  • Europäischer Froschbiss
  • Eisvogel
  • Wasseramsel
  • Gebirgsstelze
  • Trauerschnäpper
  • Biber

 

Krombach

In Krombach befinden sich auf den LBV-Flächen Gehölze, eine quellige Feuchtwiese und ein Schilfröhricht mit Tümpeln sowie einem sumpfigen bis nassen Röhricht mit Sumpf-Schachtelhalm und Sumpf-Schwertlilie.  

Hier wurden fünf Libellenarten erfasst. Die Biotopausstattung in Krombach wäre auch für den Kleinen Blaupfeil geeignet. Zwar wurde die Art ca. 2km südlich der Fläche  dokumentiert (Malkmus, 2012), bei den Begehungen jedoch nicht angetroffen. Die LBV-Fläche kann als Fortpflanzungsgewässer optimiert werden.  

 

Sumpf- und Teichrohrsänger singen im Schilf und neben der Fäche konnte ein Feldschwirl kartiert werden, der in Bayern auf der Vorwarnliste steht und in ganz Deutschland gefährdet ist. Das Feuchtgebiet in Krombach bietet mit seiner Vielzahl verschiedener Strukturen ein geeignetes Bruthabitat. In Krombach befinden sich viele zusammenhängende Flächen im Besitz von LBV oder BUND. Der Kauf weiterer Flächen wird empfohlen und ist bereits in Planung. 

Mömbris

Die Mömbriser Flächen sind weiter zerstreut in die Gemarkungen Königshofen an der Kahl (im Osten), Mensengesäß, Mömbris und Reichenbach (eine Fläche im Südwesten). 

Bei den Königshofener Flächen im Osten handelt es sich um Waldflächen mit naturnahen Bachabschnitten sowie eine lange wegbegleitende Baumhecke. Der Waldlaubsänger wurde hier erfasst, eine in Bayern stark gefährdete Art der Roten Listen. 

In Strötzbach, einem Ortsteil von Mömbris, gehören dem LBV mehrere Waldflächen am Fleutersbach. Hier wurden unter anderem die seltene Gestreifte Quelljungfer, der Feuersalamander und der Grasfrosch kartiert.  

In Mensengesäß hat der LBV im Zuge der Flurbereinigung eine kleine Buchenwaldfläche erworben. Sie liegt an einem Seitenbach der Kahl am Hang weiter südlich) liegt zwischen intensiv bewirtschafteten Äckern eine LBV-Eigentumsfläche mit Hecke und jungen Streuobstbäumen. 

  

In Reichenbach besitzt der LBV eine Feuchtwiese mit Flatterbinse und Sumpf-Segge in der Aue des Hohlenbachs.  

Nördlich von Molkenberg gehören dem LBV ebenfalls zwei Feuchtflächen. Früher befand sich hier das Vereinsheim der Ortsgruppe Mömbris. An Biotopen finden sich hier ein Tümpel, eine feuchte Hochstaudenflur und ein Gehölzriegel mit Traubeneichen und Zwetschgen. 

 

Storchsland (Huckelheim)

Die Pachtfläche nordwestlich von Westerngrund-Huckelheim ist 2,9 ha groß und ein Geschützter Landschaftsbestandteil. Sie liegt im Kahlgrund im Vorderen Spessart. Nördlich und westlich grenzt sie an Wald an , nach Süden und Osten ist sie von Äckern und Wiesen mit Feldlerchen umgeben. Südexponiert und strukturreich stellt sie mit einem Mosaik aus unterschiedlichen Biotoptypen wie Wiese, Altgrasbeständen, Gehölzen und Feuchtbereichen für viele Tierarten einen wichtigen Lebensraum dar. 

Im Westen fließt eine Hangquelle, hier befindet sich eine feuchte Hochstaudenflur mit einem Kohl-Kratzdistel-Bestand. Der östliche Teil ist eher trocken und mager, im Nordosten befinden sich zwei Tümpel. Am Zugang im Südosten befindet sich eine gemähte Wiese mit Tausengüldenkraut ), wo früher einmal bodensaurer Magerrasen vorhanden war. 

 

Das Schutzgebiet ist von Gehölzen eingefasst, die sich überwiegend aus Feld-Ahorn und Vogel-Kirsche zusammensetzen. Strauchschicht aus Weißdorn, Schlehe und weiteren Arten, Krautschicht mit Giersch. Teils sind die Gehölze von Waldrebe überwachsen. Zwischen den Gehölzinseln wechseln ruderale Wiesenbrachen mit Hochstaudenfluren aus Beifuß, Odermennig u.a. Arten sowie kleinen, nicht mehr genutzten Streuobstbeständen. Auch in den Brachflächen wachsen Gehölze empor (Schlehe, Brombeere). Stellenweise herrschen Stickstoffzeiger wie Topinambur, aus Wildacker-Samenmischung) oder Brennnessel vor. An einem Rosengebüsch im Südosten des Gebiets konnten Neuntöter bei der Fütterung beobachtet werden.